Lohbrügger Sommerkonzert am 16. Juli um 20 Uhr in der Gnadenkirche

Kirchengemeinde: 
Datum: 
Sonntag, 16. Juli 2017 - 20:00

Auch in diesem Jahr läuten wir den Beginn des Sommers mit unserem Lohbrügger Sommerkonzert ein. Freuen Sie sich in diesem Jahr auf die Missa festiva von Christopher Tambling und einen Strauß bunter Volkslieder von der Lore-Ley bis zu Dat du min Leevsten bist!Als zusätzliche Farbnuance erklingt Salon - und Barockmusik für Querflöte, Cello und Cembalo bzw. Klavier. 

Ausführende sind die kantoreien der Erlöser - und Gnadenkirche, Maja Zoe Winteler, Querflöte, Almut Junge, Violoncello und Christopher Ledlein, Orgel, Cembalo und Klavier.

Der Eintritt zum Konzert ist frei! 

Zu den Werken:

Christopher Tambling erhielt seine musikalische Ausbildung bei Malcom McKelvey in Horsham/Sussex sowie am St Peter's Collage in Oxford bei Geoffrey Webber und David Sanger. Seine erste musikalische Wirkungsstätte war in Perth, Schottland, als Musikdirektor am Glenalmond College sowie Stadtorganist und Leiter des dortigen Sinfonieorchesters. Von 1997 bis 2015 war er als Musikdirektor an der Downside School bei Bath sowie als Organist und Leiter der Schola Cantorum of Downside Abbey in Radstock Bath, dem ältesten römisch-katholischen Schulchor Großbritanniens, tätig.  Sein tief in der englischen Romantik verwurzelter Kompositionsstil zeichnet sich durch Klangschönheit, musikalische Frische und eine sehr große Praxisnähe aus. Durch seine reiche Erfahrung mit Chören und Instrumenten praktisch aller Gattungen verstand er es vortrefflich, stimm- und instrumentenspezifisch zu komponieren und arrangieren.

Am 3. Oktober 2015 verstarb Christopher Tambling im Alter von 51 Jahren an Krebs.

Michel Blavet (* 13. März 1700 in Besançon; † 28. Oktober 1768 in Paris) war ein französischer Flötenvirtuose und Komponist. Schon in jungen Jahren als „bester französischer Flötist“ gefeiert, erhielt er im Alter von 23 Jahren mit der Protektion des Herzogs von Levis den Posten eines ersten Flötisten an der Pariser Oper. 1732 wurde er Musiksuperintendent des Grafen von Clermont, eine Stellung, die er bis zu seinem Tode 1768 innehatte. 1738 wurde er außerdem Mitglied der königlichen Kapelle in Versailles, 1740 trat er ins Orchester der Oper von Paris ein. Gepriesen von berühmten Komponisten wie Johann Joachim Quantz oder Georg Philipp Telemann hatte ihm auch Friedrich der Große eine hochdotierte Stellung angeboten, die Blavet aber ausschlug.